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Stopp Tihange und Doel!

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Wir NaturFreunde unterstützen die „Petition an die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC): Stoppen Sie Tihange 2 und Doel 3!“

Seit dem 12. Mai liegen Unterschriftenlisten (siehe Anhang) für diese Petition im NF-Haus in Merkstein, Comeniusstraße 9, bis Ende Juni aus. Außerdem werden wir beim „Burgfest“ in Herzogenrath am 3. Juni mit einem Infostand vertreten sein. Dort wollen wir u.a. auch Unterschriften für die Petition sammeln.  Die unterschriebenen Listen werden abschließend an die „Initiative Drei Rosen e.V.“ in Aachen geschickt.

Man kann sich die Unterschriftenlisten auch ausdrucken und selber tätig werden oder online unterschreiben. Ziel ist es, bis Ende Juni ½ Mill. Unterschriften zusammen zu bekommen.

Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke: NaturFreunde fordern Bundestagsabgeordnete der Region auf, Stellung zu beziehen

Keine Steuerbefreiung für AKW!
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Der Bezirksvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, und die NF-Referentin
für Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit, Marika Jungblut, haben jetzt die
Bundestagsabgeordneten unserer Region angeschrieben und sie nach ihrer Position
zu einer Verlängerung der sog. „Brennstoffsteuer“ über das Jahr 2016 hinaus
befragt. Aktuell liegt zu diesem Thema ein Antrag im Bundestag vor, der nach den
Sommerferien zur Abstimmung steht.Weiterlesen

Stopp Tihange heißt auch Gronau schließen!

Politiker aller Coleur in der Region sprechen sich für einen Stopp des Betriebs des Atomkraftwerks in Tihange aus. Ein sehr breites Bündnis ist da entstanden und das ist gut und richtig so. Aber es genügt nicht, mit dem Finger auf den „uneinsichtigen belgischen Nachbarn“ zu zeigen. Es steht fest, dass aus der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau Uran auch nach Tihange gelangt. Die NaturFreunde haben in einer öffentlichen Stellungnahme am 9. März 2016 gefordert: „Stopp der Exporte von angereichertem Uran aus Gronau nach Tihange, weil dies eine Unterstützung für den Betrieb dort bedeutet“! Wer es Ernst meint mit der Stilllegung von Tihange und dem Ausstieg aus der Atomenergie muss alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Und da hören leider die Gemeinsamkeiten auf. „Man könne die Energiewirtschaft in Belgien nicht gefährden“, so wird Aachens Landtagsabgeordneter Karl Schultheis zitiert. Was haben dann die „Stopp-Tihange-Plakate“, die in zahlreichen Fenstern der Region hängen, da noch für eine Relevanz?  „Das ist reine Schaufensterpolitik!  Landes- und Bundespolitiker könnten sowohl für die Stilllegung der UAA in Gronau  als auch für ein Exportverbot sorgen“, empört sich Marika Jungblut. „Wieso setzt man politisch nicht alle Möglichkeiten um, die man hat? Einerseits die Stilllegung von Tihange fordern, andererseits den Urantransport nach Tihange sehenden Auges tolerieren: Das passt nicht zusammen“, so der Vorsitzende Bruno Barth.

Keine Steuerbefreiung für AKW!

Keine Steuerbefreiung für AKW!Der Bezirksvorstand der NaturFreunde (NF) fordert „Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke!“ Deshalb erwartet er, dass die „Brennelementesteuer“ nicht mit Ende des Jahres 2016 abgeschafft wird. Die NF werden dazu in den kommenden Wochen Unterschriften sammeln. Den Wortlaut der Positionierung der NF finden Sie hier:Weiterlesen

Tihange abschalten!

Der Vorstand der NF-Bezirk begrüßt ausdrücklich die Positionierung des Landesverbandes zu Tihange! Wegen der räumlichen Nähe zum belgischen „Pannenreaktor“ sind wir besonders betroffen. Es ist wichtig, dass wir uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass dieses Atomkraftwerk so schnell wie möglich vom Netz geht!Weiterlesen

Tihange: Sofort und endgültig abschalten!

Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen„Diese tickende Zeitbombe“ vor unserer Haustür gehört sofort und endgültig abgeschaltet!“

Der Bezirksvorstand der NaturFreunde (NF) ruft deshalb dazu auf, sich am kommenden Dienstag, 22.12.2015 um 18.00 Uhr an der Kundgebung des „Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie“ am Elisenbrunnen zu beteiligen.

Die NF hatten sich im November u.a. an die Europaabgeordneten Martin Schulz und Sabine Verheyen mit der Forderung gewandt, die Reaktoren Tihange und Doel still zu legen und auch eine entsprechende Unterschriftenaktion unterstützt. Der erneute Störfall vom vergangenen Freitag zeigt, wie richtig und wichtig diese Forderung ist.

Stop Tihange! Online-Petition unterschreiben!

AKW Tihange und DoelElectrabel, Betreiber der belgischen Atomkraftwerke in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, will die „Rissereaktoren“ Tihange 2 und Doel 3 am 15. Dezember 2015 wieder anfahren und hat dafür die Genehmigung der belgischen Atomaufsicht bekommen. Die NaturFreunde Bezirk Nordeifel haben dagegen unmissverständlich Position bezogen und u.a. dazu die Europapolitiker Martin Schulz und Sabine Verheyen angeschrieben.

Wir rufen jetzt aktuell alle Bürgerinnen und Bürger auf, die Online-Petition „Stop Tihange & Doel“ zu unterschreiben!

Die Petition ist unter www.change.org zu finden.

Atomkraftwerke Tihange 2, Doel 2 und 3 – Offener Brief an Europapolitiker

“Wir NaturFreunde bitten Sie dringend, ihren ganzen Einfluss als Europapolitiker geltend zu machen und die Foderung nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung für die Laufzeitverlängerungen der maroden Reaktoren von der EU verbindlich einzufordern, sowie die mit erschreckenden Mängeln behafteten Blöcke endlich abzuschalten! Die laut Medienberichten vom 14.11.2015 anscheinend unmittelbar bevorstehende Wiederinbetriebnahme von Tihange 2 und Doel 3 ist skandalös und ein nicht einzuschätzendes Risiko für die Menschen unserer Region!“

Mit diesen Worten wenden sich der Bezirksvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, und die Presse- und Umweltreferentin, Marika Jungblut, in einem „Offenen Brief“ an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, und an Sabine Verheyen (MdEP). Die NF fordern eine verbindliche, grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vor der Laufzeitverlängerung von Doel 2 und die restlichen vier Reaktoren sowie die endgültige Abschaltung von Tihange 2 und Doel 3.Weiterlesen

Lehrreiche Veranstaltung zum Atomkraftwerk Tihange

„Atomkraftwerk Tihange – Gefahr vor der Haustür!“ Dazu hatte der Bezirk der NaturFreunde (NF) am 4.11. zu einer Veranstaltung mit dem Referenten Jörg Schellenberg (Sprecher vom Aachener „Anti-Atom-Bündnis“) in Aachen eingeladen. Das Ausrufezeichen hinter dem Titel der Veranstaltung hat seine Berechtigung, Jörg Schellenberg legte das kompetent dar. Er warf der belgischen Atomaufsicht „vollständiges Versagen“ und eine „Salamitaktik kombiniert mit Falschaussagen“ vor und belegte dies. Bewusst werde die Bevölkerung einer großen Gefahr ausgesetzt, die an Ländergrenzen nicht halt mache.

v.l.n.r.: Marika Jungblut (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit), Jörg Schellenberg (Referent des Abends), Bruno Barth (Vorsitzender), Bernd Krott (Stellvertretender Vorsitzender)
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