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Bauausschuss der Stadt Herzogenrath: Ablehnung einer Trasse für den Radschnellweg am Wurmtal

Mit großer Freude nehmen die NF den Beschluss des Bauausschusses der Stadt Herzogenrath vom 21. Juni zur Kenntnis, wonach die von der Verwaltung der Städteregion vorgesehene Trassenführung des geplanten Radschnellwegs von Aachen nach Herzogenrath zwischen Pannesheide und Herzogenrath durch Landschaftsschutzgebiet mit jeder Menge Flächenversiegelung, Erdbewegungen und Baumfällungen abgelehnt wurde. Die sog. „Machbarkeitsstudie“ soll für diese Trassenvariante nach dem Willen des Ausschusses nicht weiter verfolgt werden.Weiterlesen

NF Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein beim Burgfest

Die Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein war mit einem Infostand beim Burgfest in Herzogenrath vertreten. Dort wurde über das aktuelle Programm informiert, man suchte das Gespräch bzgl. der Themen TTIP, Tihange und der geplanten Radautobahn von Aachen nach Herzogenrath, die z.T. durch Landschaftsschutzgebiet führen soll. Darüber hinaus startete man mit einer Unterschriftensammlung „Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke“. Mit dieser Aktion soll das Auslaufen der sog. „Brennelementesteuer“ Ende 2016 verhindert werden. Unterschreiben kann man ab sofort im NF-Haus in der Comeniusstraße 9 in Merkstein bei Veranstaltungen dort. Die Unterschriftenliste kann man sich auch auf dieser Seite herunterladen.

auf dem Burgfest

Radschnellweg – Wird der Bürgerwillen Ernst genommen?

„Die favorisierte Streckenführung kann so nach Meinung einer großen Anzahl von Bürgern nicht bleiben! Zumindest dann nicht, wenn man den ‚Bürgerwillen‘ Ernst nimmt“, so der Vorsitzende der NaturFreunde, Bruno Barth, nach den sog. Bürgerbeteiligungen der Verwaltung der Städteregion zum geplanten Radschnellweg Aachen – Herzogenrath/Heerlen.

Bei den „Work-Shops“, die in den letzten Tagen stattfanden, waren zwei separate Unterschriftenlisten mit mehr als 700 Unterstützern gegen eine Trassenführung entlang der DB-Bahn durch das Landschaftsschutzgebiet (Herzogenrath) bzw. auf Teilstücken des alten Bahndamms (Laurensberg) abgegeben worden.

Die NaturFreunde haben seit Beginn der Planungen das Teilstück von Pannesheide nach Herzogenrath direkt am Wurmtal durch ein Landschaftsschutzgebiet als „unakzeptabel“ kritisiert. Sie fühlen sich jetzt in ihrer Auffassung und Einschätzung bestätigt, dass die Planungen so von sehr vielen Bürgern – entgegen den offiziellen Verlautbarungen – nicht gewollt sind.Weiterlesen

Interviewtermin mit ‚Antenne AC‘ zum Radschnellweg

Bruno Barth und Marika Jungblut haben für die NaturFreunde am 26. April 2016 „vor Ort“ ein kurzes Interview mit einem Redakteur des Radiosenders ‚Antenne AC‘ geführt.

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Kongress zu Radschnellwegen in Essen

Bruno Barth und Marika Jungblut waren für die NaturFreunde beim „Kongress Radschnellwege“ der „Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Städte“ (AGFS) am 25. Februar 2016 in Essen. Herzogenrath ist Mitglied in der AGFS.

  • Marika Jungblut und Bruno Barth am Eingang zum Kongress
  • Podium bei der Diskussion
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Stellungnahme der NaturFreunde Herzogenrath-Merkstein zum Radschnellweg Aachen-Herzogenrath mit Abzweig nach Heerlen

Neben der grundsätzlichen Kritik an solch einem „Leuchtturmprojekt Radautobahn“ – wie auch die Baustelle Vogelsang – wo mit aller Macht nach Fördertöpfen gegriffen wird und letztlich alles ein Vielfaches teuerer wird als ursprünglich errechnet, liegt der Schwerpunkt unserer Kritik als NaturFreunde auf dem Streckenabschnitt Pannesheide – Herzogenrath. Nach wie vor werden hier Streckenvarianten favorisiert, die eine riesige Flächenversieglung, größere Erdbewegungen zum Abbau der natürlichen Steigungen und unzählige gefällte Bäume erfordern würden. Eine Trasse durch Landschaftsschutzgebiet in direkter Nähe zum Naturschutzgebiet Wurmtal ist für uns absolut unakzeptabel und wird entschieden abgelehnt! Zumal es eine Alternative ohne derartige Eingriffe gäbe. Weiterlesen

Radautobahn aktuell: Ein eigenes Bild vor Ort machen!

Auf den ersten Blick sieht das vielleicht noch ganz gut aus. Bei genauerem Hinsehen vor Ort ergibt sich ein ganz anders Bild“, so reagiert der Bezirksvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, auf die Offensive des Landesverkehrsministers NRW pro Radautobahn.

Laut ADFC sind Radautobahnen in Ballungsräumen mit hoher Einwohnerdichte sinnvoll, wo viele Autofahrer Strecken kleiner als 5 km zurücklegen. Vorgaben von NRW für Radschnellwege bedeuten eine Trennung von Fuß- und Radverkehr. D.h. wir sprechen von einem vier Meter breiten, asphaltierter Radweg, dazu von einem zwei Meter breiten Fußweg und einem evtl. Grünstreifen als Trennung; bei Zweirichtungsverkehr muss der Radschnellweg sechs Meter Breite haben.Weiterlesen

Radschnellweg – Kostenspirale ohne Ende?

Die Verwaltungs“spitzen“ aus der Städteregion, den beteiligten Städten Aachen und Herzogenrath und aus der Provinz Limburg (NL) ziehen alle Register, um den geplanten Radschnellweg von Aachen nach Herzogenrath mit Abzweig nach Heerlen „schmackhaft“ zu machen. Jetzt wurde bekannt, dass die Kosten für die verschiedenen Studien im Vorfeld erheblich größer sein werden als ursprünglich angegeben. 2014 waren es nach Angaben der Verwaltung der Städteregion ca. 200.000 Euro, aktuell ist man schon bei dem Stand von über 350.000 Euro. Wen überrascht das? Dazu haben wir eine Pressemitteilung abgegeben:Weiterlesen

Radschnellweg – Pressetermin „vor Ort“

In einem Pressetermin „vor Ort“ legten die Vorstandsmitglieder Bruno Barth und Marika Jungblut ihre Argumente für die Ablehnung des skizzierten Trassenverlaufs des geplanten Radschnellwegs für den Teilabschnitt von Pannesheide nach Herzogenrath durch Landschaftsschutzgebiet und entlang des Naturschutzgebietes Wurmtal dar. Besonderen Wert legten sie dabei auf die Aufforderung an die Bürgerinnen und Bürger, sich selber ein Bild von dieser „unmöglichen Planungsidee“ zu machen. Nur so könne man sich wirklich wirklich erkennen, welche Ausmaße dieses „Leuchtturmprojekt“ der Städteregion auf die Natur hat.