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Stop Glyphosat! – NaturFreunde und NABU rufen zum Unterschreiben auf

Grafik GLYPHOSAT STOPPEN„Stop Glyphosat!“ Die „Europäische Bürgerinitiative (EBI) sammelt bis Ende Juni dazu Unterschriften. Der NaturFreunde-Bezirk (NF) ruft durch den Vorsitzenden Bruno Barth und seinem Stellvertreter Bernd Krott unterstützt vom Vorsitzenden des NABU-Aachen-Stadt, Claus Mayr, dazu auf, diese Aktion zu unterstützen. Unterschriftenlisten liegen ab sofort im NF-Haus in Merkstein, Comeniusstraße 9, aus. Dort kann man am Rande von Veranstaltungen oder zu den Öffnungszeiten z.B. immer sonntags ab 15 Uhr unterschreiben. Listen können auch angefordert werden unter bruno.barth@naturfreunde-nordeifel.de. Auch online sind Unterschriften möglich – z.B. auf den Internetseiten vom Umweltinstitut München e.V. , dem BUND oder direkt bei der Europäischen Bürgerinitiative STOP GLYPHOSAT.

Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Es geht bei der Unterschriftenaktion darum, ob Glyphosat weiter auf Felder und Äcker gespritzt werden darf. 2017 wird die EU-Kommission eine endgültige Entscheidung dazu treffen. 582.000 Unterschriften gegen die weitere Verwendung von Glyphosat sind insgesamt bisher zusammen gekommen. 1 Mio Unterschriften müssen es werden, damit die EU-Kommission sich damit auseinandersetzen muss.

Wir fordern ein Verbot von Glyphosat!

Die Diskussion über ein Glyphosatverbot ist in vollem Gange. Die NaturFreunde haben dazu mit dem NABU vor Ort eine gemeinsame Positionierung abgegeben:

„Wir fordern seitens der NaturFreunde (NF) Bezirk-Nordeifel und der Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein  und des NABU-Kreisverbands Aachen-Land mit Nachdruck, dass die Anwendung von Glyphosat endgültig verboten werden muss“ so äußern sich die Vorsitzenden der NF und des NABU, Bruno Barth und Dr. Eike Lange in einer gemeinsamen Erklärung. „Das verlangt schon das Vorsorgeprinzip“. Aktuell nehmen die beiden Verbände „vor Ort“ damit Stellung zur vorläufigen „Nicht-Entscheidung“ auf EU-Ebene zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat. Gibt es bis Ende des Monats Juni keine Entscheidung, plant die EU-Kommission im Alleingang die Zulassung für weitere mindestens 12 Monate zu verlängern. Ein „merkwürdiges Demokratieverständnis“ sieht Bruno Barth darin, eine von der EU-Kommission gewünschte, aber nicht vorhandene Mehrheit einfach so zu umgehen.

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