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Große Gruppe der NaturFreunde bei der „Menschenkette gegen Tihange“

Viele Meter Strecke deckten die NaturFreunde (NF) mit ihrer großen Gruppe bei der „Menschenkette gegen Tihange“ am 25. Juni ab. Aufgerufen vom Bezirksvorsitzenden Bruno Barth aus Herzogenrath-Merkstein und seinem Stellvertreter Bernd Krott aus Aachen waren die NF mit ihrem Transparent „NaturFreunde: Tihange abschalten!“ unübersehbar. Symbolisch direkt an der Grenze in Vaals (NL) postiert wurde damit von den NF der übernationale Protest dokumentiert. „Für uns ist die Beteiligung an dieser eindrucksvollen Demonstration gegen das AKW Tihange nur ein Zwischenschritt. Der Widerstand von uns wird weitergehen, bis das AKW endgültig vom Netz ist“, so die NF abschließend.

Naturfreunde bei der Menschenkette gegen Tihange
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NaturFreunde: Tihange abschalten!

„NaturFreunde: Tihange abschalten!“ So steht es auf den Transparenten, die die NF am 25. Juni zur „Menschenkette gegen Tihange“ mitnehmen wollen, um ihre Position deutlich sichtbar zu machen.

Thiange abschalten!
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Der Landesvorsitzende Leo Gehlen und der Bezirksvorsitzende Bruno Barth rufen dazu auf, sich an der Menschenkette zu beteiligen.
Die Ortsgruppen der NF des Bezirks werden sich zusammen aufstellen, gerne können sich auch Nicht-Mitglieder einreihen.
Aus Merkstein wird vom August-Schmidt-Platz um 11.36 Uhr gemeinsam mit der Euregiobahn über Alt-Merkstein, Herzogenrath und Kohlscheid in Richtung Aachen gefahren.
Interessenten aus diesem Bereich können sich bei Bruno Barth (bruno.barth@naturfreunde-merkstein.de), Aachener beim stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Bernd Krott (bernd.krott@naturfreunde-nordeifel.de), die aus dem Bereich Eschweiler bei Leo Gehlen (leo.gehlen@t-online.de) melden.

Die Forderungen der NF beinhalten nicht „nur“ das Abschalten der Atommailer in Tihange und Doel. Sie verlangen schon länger, dass man aus Deutschland nicht nur mit dem Finger auf den belgischen Nachbarn zeigen soll, sondern auch selber handeln muss. Das bedeutet nach Auffassung der NF:

  • Das Ende der Lieferung von angereichertem Uran aus Gronau und Lingen nach Belgien,
  • eine Klage der Bundesregierung gegen den Betrieb der AKW
  • die Auflösung des „Euratom Vertrags“.

„Ein sichtbares Zeichen am 25. Juni aus der gesamten Region ist wichtig“, so die NF abschließend.

NaturFreunde für Abschalten des AKW Tihange

Die Stadt Herzogenrath hat, finanziert über die „Bürgerstiftung“, am 26. Januar eine „Tihange-Aus-Säule“ aufgestellt. Wir NaturFreunde (NF) von der Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein haben uns an der Finanzierung mit einer Spende beteiligt.

An der Säule kann jeder Bürger den Ausschaltknpopf drücken und damit symbolisch die Forderung „Stopp Tihange!“ unterstützen. An der Säule ist ein Zählwerk angebracht; wöchentlich wird die Anzahl der Menschen, die das Ausschalten fordern, an den Betreiber des belgischen AKW gemeldet. Der „Schrottreaktor“ Tihange liegt nur ca. 70 km von Herzogenrath entfernt.

Wir NF engagieren uns seit Jahren auf allen Ebenen für den Ausstieg aus der Atomenergie.

Mitglieder des Vorstands der Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein an der Tihange-Säule
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NaturFreunde unterstützen „Tihange-Aus“-Säule für Herzogenrath

„Wir NaturFreunde (NF) Herzogenrath-Merkstein unterstützen die Aufstellung einer „Tihange-Aus“-Säule in Herzogenrath vorbehaltlos. Deshalb fördern wir die Idee mit einer Spende an die Bürgerstiftung Herzogenrath. So die Erklärung der NF unmittelbar nach Veröffentlichung des Aufrufs der „Bürgerstiftung“ in AZ/AN, in der diese zu Spenden dazu aufgerufen hatte. Die NF hoffen, dass möglichst bald die erforderliche Summe zustande kommt und die Säule in Herzogenrath aufgestellt werden kann. Seit langem sind die NF aktiv im Kampf zu „Stopp Tihange“ und die Aufstellung einer derartigen Säule ist ein weiterer Mosaikstein dazu.

Milliardengeschenk an die Atomkonzerne: Unterschriftensammlung der NaturFreunde gegen „das Schweigen im Lande“

Nachtrag vom 05.10.2016:
Die Presse hat bisher leider nichts über die Reaktionen/Nicht-Reaktionen der Bundestagsabgeordneten unserer Region veröffentlicht, obwohl wir die Pressemeldung am 27.09. verschickt haben. Deshalb lesen Sie hier:

„Leider ist das Auslaufen der sog. „Brennelementesteuer“ Ende des Jahres, zu der die AKW-Betreiber bisher herangezogen werden, in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt. Da steckt offensichtlich Absicht hinter“, so die Ansicht des Bezirksvorsitzenden der NaturFreunde (NF), Bruno Barth.

Dabei sind die NF, die sich seit gut zwei Monaten eine Unterschriftensammlung des „Umweltinstituts München e.V.“ und der Initiative „ausgestrahlt“ für eine Verlängerung über das Jahr 2016 hinaus angeschlossen haben, auf positive Resonanz gestoßen. „Man muss die Menschen nur darauf aufmerksam machen“, so die Umwelt- und Pressereferentin der NF, Marika Jungblut, „dann unterschreiben sie auch“. Auch der Landesvorsitzende der NF, Leo Gehlen, unterstützt die Aktion der regionalen NF.Weiterlesen

Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke: NaturFreunde fordern Bundestagsabgeordnete der Region auf, Stellung zu beziehen

Keine Steuerbefreiung für AKW!
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Der Bezirksvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, und die NF-Referentin
für Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit, Marika Jungblut, haben jetzt die
Bundestagsabgeordneten unserer Region angeschrieben und sie nach ihrer Position
zu einer Verlängerung der sog. „Brennstoffsteuer“ über das Jahr 2016 hinaus
befragt. Aktuell liegt zu diesem Thema ein Antrag im Bundestag vor, der nach den
Sommerferien zur Abstimmung steht.Weiterlesen

Stopp Tihange heißt auch Gronau schließen!

Politiker aller Coleur in der Region sprechen sich für einen Stopp des Betriebs des Atomkraftwerks in Tihange aus. Ein sehr breites Bündnis ist da entstanden und das ist gut und richtig so. Aber es genügt nicht, mit dem Finger auf den „uneinsichtigen belgischen Nachbarn“ zu zeigen. Es steht fest, dass aus der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau Uran auch nach Tihange gelangt. Die NaturFreunde haben in einer öffentlichen Stellungnahme am 9. März 2016 gefordert: „Stopp der Exporte von angereichertem Uran aus Gronau nach Tihange, weil dies eine Unterstützung für den Betrieb dort bedeutet“! Wer es Ernst meint mit der Stilllegung von Tihange und dem Ausstieg aus der Atomenergie muss alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Und da hören leider die Gemeinsamkeiten auf. „Man könne die Energiewirtschaft in Belgien nicht gefährden“, so wird Aachens Landtagsabgeordneter Karl Schultheis zitiert. Was haben dann die „Stopp-Tihange-Plakate“, die in zahlreichen Fenstern der Region hängen, da noch für eine Relevanz?  „Das ist reine Schaufensterpolitik!  Landes- und Bundespolitiker könnten sowohl für die Stilllegung der UAA in Gronau  als auch für ein Exportverbot sorgen“, empört sich Marika Jungblut. „Wieso setzt man politisch nicht alle Möglichkeiten um, die man hat? Einerseits die Stilllegung von Tihange fordern, andererseits den Urantransport nach Tihange sehenden Auges tolerieren: Das passt nicht zusammen“, so der Vorsitzende Bruno Barth.

NF Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein beim Burgfest

Die Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein war mit einem Infostand beim Burgfest in Herzogenrath vertreten. Dort wurde über das aktuelle Programm informiert, man suchte das Gespräch bzgl. der Themen TTIP, Tihange und der geplanten Radautobahn von Aachen nach Herzogenrath, die z.T. durch Landschaftsschutzgebiet führen soll. Darüber hinaus startete man mit einer Unterschriftensammlung „Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke“. Mit dieser Aktion soll das Auslaufen der sog. „Brennelementesteuer“ Ende 2016 verhindert werden. Unterschreiben kann man ab sofort im NF-Haus in der Comeniusstraße 9 in Merkstein bei Veranstaltungen dort. Die Unterschriftenliste kann man sich auch auf dieser Seite herunterladen.

auf dem Burgfest

Keine Steuerbefreiung für AKW!

Keine Steuerbefreiung für AKW!Der Bezirksvorstand der NaturFreunde (NF) fordert „Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke!“ Deshalb erwartet er, dass die „Brennelementesteuer“ nicht mit Ende des Jahres 2016 abgeschafft wird. Die NF werden dazu in den kommenden Wochen Unterschriften sammeln. Den Wortlaut der Positionierung der NF finden Sie hier:Weiterlesen

Tihange abschalten!

Der Vorstand der NF-Bezirk begrüßt ausdrücklich die Positionierung des Landesverbandes zu Tihange! Wegen der räumlichen Nähe zum belgischen „Pannenreaktor“ sind wir besonders betroffen. Es ist wichtig, dass wir uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass dieses Atomkraftwerk so schnell wie möglich vom Netz geht!Weiterlesen