„Volle Hütte“ trotz des zum Teil strömenden Regens beim Sommerfest bei der „Sonnenwendfeier“ des Bezirks der NaturFreunde (NF) – in diesem Jahr organisiert von der Ortsgruppe (OG) Eschweiler auf dem Grillplatz in Dürwiß. Begrüßt wurden vom NF-Landes- und OG-Vorsitzenden Leo Gehlen u.a. Gäste aus der französischen Stadt Wattrelos, der Partnerstadt von Eschweiler.

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Leo Gehlen ging in seiner kurzen Rede auch auf den Klimaschutz ein und betonte u.a. dass die NF für den „sozialverträglichen Ausstieg“ aus dem Braunkohletagebau eintreten, sich gleichzeitig aber entschieden von „Chaoten im Hambacher Forst“ distanzieren.

Der Bezirksvorsitzende Bruno Barth erläuterte in seinem Grußwort die Herkunft der „Sonnenwendfeier“ als keltischen Brauch aus dem 12. Jahrhundert, der von alten und neuen Nazis „geklaut“ und für ihre Zwecke missbraucht worden sei. Anschließend an die Worte von Leo Gehlen zur Energiepolitik hob Bruno Barth die Gegnerschaft der NF zu Atomkraftwerken hervor, in unserer Region natürlich vor allem gegen den belgischen Schrottreaktor Tihange. Er mahnte, nicht nur mit dem Zeigefinger in Richtung Belgien zu zeigen, sondern sich in Deutschland dafür einzusetzen, dass es keine Steuerbefreiung für AKWs ab 2017 geben dürfe! Die sog. „Brennelementesteuer“ laufe Ende 2016 aus und die Konsequenz sei eine „Subventionierung der Atomkraft“, wenn diese nicht verlängert würde. Der NF-Bezirk habe sich deshalb einer Unterschriftenaktion des „Umweltinstituts München e.V.“ angeschlossen und sammle Unterschriften, damit die Bundesregierung die Steuer verlängere. Der Appell fand sehr positive Resonanz: Über 50 Unterschriften kamen alleine an diesem Nachmittag zusammen.

“Sonnenwendfeier” der NaturFreunde in Eschweiler
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