Keine Steuerbefreiung für AKW!Der Bezirksvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, und die NF-Referentin
für Umwelt und Öffentlichkeitsarbeit, Marika Jungblut, haben jetzt die
Bundestagsabgeordneten unserer Region angeschrieben und sie nach ihrer Position
zu einer Verlängerung der sog. „Brennstoffsteuer“ über das Jahr 2016 hinaus
befragt. Aktuell liegt zu diesem Thema ein Antrag im Bundestag vor, der nach den
Sommerferien zur Abstimmung steht.

Wer es Ernst meint mit dem Ausstieg aus der Atomenergie, darf nicht nur mit dem
Finger auf das benachbarte Belgien zeigen und „Stopp Tihange“ fordern, sondern
muss auch dafür sorgen, dass die AKW Betreiber bei uns keine Steuergeschenke
mehr erhalten, so Bruno Barth.
“Einnahmen von insgesamt ca 5 Milliarden Euro würden bei Nichtverlängerung der
Brennstoffsteuer in der Kasse fehlen und in die Taschen der AKW-Betreiber fließen, ”
erklärt Marika Jungblut. “Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die
Energieunternehmen mit einer einmaligen Zahlung von 6,14 Milliarden Euro aus der
Haftung der Risiken und Atommülllagerung freigekauft haben, würde so noch mehr
Belastung des vermentlichen Billigstroms auf die Schultern der Bürgerinnen und
Bürger abgewälzt”, ergänzt sie weiter.

Die NF sammeln schon seit Anfang Juni Unterschriften unter dem Stichwort „Keine
Steuerbefreiung für AKWs“ und unterstützen damit eine Unterschriftensammlung
vom „Umweltinstitut München e.V.“ und von der Initiative „ausgestrahlt“.

Keine Steuerbefreiung für Atomkraftwerke: NaturFreunde fordern Bundestagsabgeordnete der Region auf, Stellung zu beziehen
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