Bruno Barth und Marika Jungblut haben für die NaturFreunde am 26. April 2016 „vor Ort“ ein kurzes Interview mit einem Redakteur des Radiosenders ‘Antenne AC’ geführt.

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Dabei führten sie aus:

  • Eine Trassenführung durch das Landschaftsschutzgebiet am Rande des Wurmtals mit Flächenversiegelung, größeren Erdbewegungen und Fällungen von altem Baumbestand ist für uns unakzeptabel. Wir fordern Planer und Entscheidungsträger auf, sich ein Bild „vor Ort“ zu machen, statt am Schreibtisch oder am Computer theoretisch Entscheidungen zu treffen.
  • Das Land NRW sollte nicht ein Leuchtturmprojekt fördern (Baukosten: nach jetzigem Stand mindestens 15 Mio. Euro), sondern das Geld lieber in die Instandhaltung und Verbesserung bestehender Radwege stecken.
  • 400.000 Euro sind schon für Studien im Vorfeld verschwendet worden, u.a. für eine „Potenzialanalyse“. Danach sollen 12.000(!) Autofahrer bei Vorhandensein eines Radschnellweges auf das Rad umsteigen. Nach unserer Einschätzung bei heutigem Wetter noch keine 100! Die Prognose taucht eher für die Satiresendung „extra 3“.
  • Die sog. „Bürgerbeteiligung“ bei den „Work-Shops“ der Verwaltung der Städteregion täuscht wirkliche Mitbestimmung nur vor. Es geht ausschließlich um die Trassenführung; selbst da werden die Meinungen „gewichtet“, Umwelt- und Naturschutz zählen nur 10%.  Aufwand und Nutzen generell stehen nicht zur Debatte.
  • „Bürgerwillen“ artikuliert haben ca. 750 Unterzeichner zweier separater Unterschriftenlisten gegen eine Trassenführung durch das Landschaftsschutzgebiet (Herzogenrath) bzw. Teile des ehem. Bahndamms in Laurensberg. Nimmt man dies Ernst, ist eine bestimmte Streckenführung hinfällig. Und wir fühlen uns in unserer Einschätzung bestätigt.

 

Interviewtermin mit ‘Antenne AC’ zum Radschnellweg
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