Grafik: Umweltinstitut München e.V.

„JEFTA ist das TTIP für Japan“, so formuliert das „Umweltinstitut München e.V.“ und fordert auf, die Bundestagsmitglieder „aufzuwecken“. Die NaturFreunde(NF) des Bezirks schließen sich dem ausdrücklich an. „Das Ganze erinnert fatal an das Verhalten der Regierenden zu TTIP 2014, als auch versucht wurde durch „Totschweigen“ einer Diskussion zu den Inhalten auszuweichen, bis große öffentliche Proteste diese Taktik beendete“, meint dazu der Vorsitzende der NF, Bruno Barth.

JEFTA wird von den NF kritisch betrachtet, nach deren Auffassung ist es dieselbe neoliberale Freihandelspolitik, die einem fairen Welthandel widerspricht und demokratische und soziale Rechte in Frage stellt.

Die NF haben deshalb zusammen mit BUND und NABU die regionalen Bundestagskandidaten aus Stadt und Altkreis Aachen (je acht) am 22. August angeschrieben und deren Position erfragt. Während es Antworten von den Kandidaten der Linken, der SPD und der ÖDP gab, von Grünen und FDP zumindest die Ankündigung einer Antwort, kam von CDU und AfD keinerlei Reaktion! Die Linke und die ÖDP äußerten sich eindeutig ablehnend zu den Freihandelsabkommen in der vorliegenden Form, die SPD-Vertreterinnen stellten immerhin einige Bedingungen für eine Zustimmung. Sollte es beim „Abtauchen“ von CDU und AfD bleiben, wäre das nach Meinung der NF „sehr peinlich“. Denn: Die Position sollte allen Wählerinnen und Wählern vor dem 24. September bekannt sein.