„Warum sind Bienen für uns wichtig?“ Dazu hatten der Vorsitzende der NaturFreunde (NF) Herzogenrath-Merkstein, Bruno Barth, und die Umweltreferentin der Ortsgruppe, Marika Jungblut, in die Kleingartenanlage nach Alsdorf-Ost eingeladen. Dort gaben der Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Bardenberg-Alsdorf, Herbert Gerhards, und die Hobbyimker Manfred Tesch und Dr. Hans Toni Ratte Antworten auf unsere Fragen.

Zehn Bienenvölker gibt es dort, so „brav gezüchtet“, dass auch die NF-Gäste problemlos in unmittelbarer Nähe den Erklärungen lauschen konnten. Man versucht durch Züchtung, die heimischen Bienen resistenter gegen die Milbenkrankheit zu machen.

[huge_it_slider id=”13″] Alle einschließlich der Wildbienen und Hummeln leiden auch darunter, dass Pestizide auf Felder gespritzt werden und dass generell Landschaft und private Gärten steriler geworden sind – immer weniger Kornblumen, Löwenzahn u.ä.. Alles wird der Wirtschaftlichkeit und der Optimierung untergeordnet. Die Konsequenz ist, dass ab Juli „Nahrungsknappheit“ bei den Insekten herrscht.
Die NF sind deshalb dafür, dass z.B. durch Feldrandstreifen mit Wildpflanzen die Lebensbedingungen für diese Tiere verbessert werden. Dabei sind nicht nur Landwirte und Privatleute gefragt, sondern z.B. auch die Kommunen bei der Gestaltung der öffentlichen Anlagen.

„Bienenbesuch“ der NF in Alsdorf-Ost
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