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Positionierung zum Hambacher Forst

Die Diskussion um den Braunkohletagebau rund um den Hambacher Forst gibt es seit vielen Jahren. Es gibt verhärtete Fronten (RWE – Braunkohlegegner), es gibt Gewalt und es gibt eine „Grauzone“ zwischen dem friedlichen Protest gegen den Braunkohleabbau und die weitere Rodung des Restwalds und gewaltbereiten Aktionen. Dies zeigt sich gerade aktuell an den Auseinandersetzungen zur Räumung der illegal errichteten „Baumhäuser“.

Der NF-Bezirk meint dazu:

  1. Der Braunkohletagebau ist aus Umwelt- und Klimaschutzgründen eine auslaufende Form der Energiegewinnung. Der Ausstieg aus dem Tagebau muss schnell, schrittweise und sozialverträglich erfolgen. Dabei sollte so viel wie möglich vom noch bestehenden Rest des Hambacher Forstes erhalten bleiben.
  2. Der Ausstieg sollte im friedlichen Dialog aller am Prozess Beteiligten unter Achtung und Wahrung bestehender Gesetze und Regeln erfolgen. Friedliche Proteste gegen den Tagebau – wie für den Oktober geplant – gehören zur Meinungsfreiheit.
  3. Wir distanzieren uns von gewalttätigen Handlungen unter dem Deckmantel des „zivilen Ungehorsams“. Angriffe auf Polizisten und RWE-Mitarbeiter, körperliche Gewalt, Sachbeschädigungen, Identität verschleiernde Vermummung von Protestierenden u.ä. werden von uns ebenso abgelehnt wie Gewalt tolerierende Positionen.
  4. Die derzeitige Räumung der „Baumhäuser“ veranlasst von der Landesregierung NRW erfolgt ohne Not und ist nicht nachvollziehbar. Hier hätte man das Ergebnis der Kohlekommission Ende des Jahres abwarten können.

Bruno Barth
(NF-Bezirksvorsitzender)

Bernd Krott
(NF-Stellv. Bezirksvorsitzender)

18. September 2018

Stopp Tihange und Doel!

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Wir NaturFreunde unterstützen die „Petition an die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC): Stoppen Sie Tihange 2 und Doel 3!“

Seit dem 12. Mai liegen Unterschriftenlisten (siehe Anhang) für diese Petition im NF-Haus in Merkstein, Comeniusstraße 9, bis Ende Juni aus. Außerdem werden wir beim „Burgfest“ in Herzogenrath am 3. Juni mit einem Infostand vertreten sein. Dort wollen wir u.a. auch Unterschriften für die Petition sammeln.  Die unterschriebenen Listen werden abschließend an die „Initiative Drei Rosen e.V.“ in Aachen geschickt.

Man kann sich die Unterschriftenlisten auch ausdrucken und selber tätig werden oder online unterschreiben. Ziel ist es, bis Ende Juni ½ Mill. Unterschriften zusammen zu bekommen.

Gemeinsam sind wir stärker!

In Kooperation mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Region Aachen veranstalteten wir von den NF Bezirk-Nordeifel einen Themenabend im DGB-Haus in Aachen: „Vom Feld in die Tonne. Lebensmittelvernichtung aus verschiedenen Perspektiven und was man dagegen tun sollte“, so war die Veranstaltung betitelt.

Mit Franz-Josef Emondts (BUND Aachen-Land), Christian Wagner („Containern ist kein Verbrechen“ Aachen), Bruno Barth (NF-Bezirk), Anja Vanlueck (Bioland Hof Gut Paulinenwäldchen) und Diana Hafke (NGG Region Aachen) auf dem Podium ergab sich eine sehr interessante und lebhafte Diskussion unter Einbeziehung des Publikums.

Einig war man sich darin, dass der immensen Vernichtung von Lebensmitteln Einhalt geboten werden müsste!
Alleine in Deutschland wirft jeder Einzelne pro Jahr durchschnittlich 82 Kilo Essen weg!

Vielfältige Forderungen wurden erhoben: Weg von der Überproduktion, Änderung der Regelung zum „Mindesthaltbarkeitsdatum“, „Bewusstmachung“ des „Wertes“ von Lebensmitteln, Änderung des Verbraucherverhaltens, Kritik an der „industriellen Landwirtschaft“ mit Massentierhaltung, Legebatterien usw., Erziehung von Kindern zu „nachhaltigem Konsum“ sind einige Punkte, die genannt wurden. Grundsätzlich sei vieles ein „strukturelles Problem“ unserer Gesellschaft mit der Maxime: „Immer mehr, immer größer, immer weiter“! Einzelmaßnahmen seien zu begrüßen, letztlich aber nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“.

NF und NGG wollen ihre Zusammenarbeit zu bestimmten gemeinsamen Themen fortsetzten, denn: „Gemeinsam sind wir stärker“!

1. Mai bei den NaturFreunden Merkstein – Volles Haus und gute Stimmung

Fast 80 Gäste konnte der Vorsitzende der NaturFreunde (NF) Herzogenrath-Merkstein, Bruno Barth, zur Maifeier im NF-Haus in Merkstein begrüßen. Unter ihnen waren die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers und einige Stadtratsmitglieder.

Die Ansprache zum „Tag der Arbeit“ hielt Klaus D. Lange, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Heinsberg, unter dem diesjährigen DGB-Motto „Wir sind viele. Wir sind eins“. Er sprach dabei verschiedene gewerkschaftliche Forderungen an von der Erhöhung des Mindestlohns über Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, Entfristung von Arbeitsverträgen bis zu „auskömmlichen“ Renten.

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Müttercafe in Merkstein

Der Start des „Müttercafes“ im NF-Haus in Herzogenrath-Merkstein ist geglückt. Ab dem 25. April 2017 gibt es jetzt die Möglichkeit für Mütter mit ihren Kindern sich im und um das NF-Haus mit seinem großen Außengelände jeden Dienstag von 9.30 bis 12 Uhr zu treffen, auszutauschen, zu informieren, gemeinsam zu lachen. Es ist ein offener Treff ohne vorherige Anmeldung, den die NF-Ortsgruppe mit ihrem Vorsitzenden Bruno Barth in Kooperation mit „moliri“ (Caritasverband Aachen) und dem Jugendamt der Stadt Herzogenrath organisiert. Zwei Kinderbetreuerinnen haben die Leitung, es ist ein „Frühstückstreff“ bewusst ohne „festes Programm“.

Beim ersten Treffen waren die Aktivitäten zwar wegen des Wetters hauptsächlich auf „drinnen“ beschränkt, trotzdem fühlten sich die Gäste ausgesprochen wohl, werden gerne wieder kommen und Werbung für weitere Teilnehmer machen.

Stop Glyphosat! – NaturFreunde und NABU rufen zum Unterschreiben auf

Grafik GLYPHOSAT STOPPEN„Stop Glyphosat!“ Die „Europäische Bürgerinitiative (EBI) sammelt bis Ende Juni dazu Unterschriften. Der NaturFreunde-Bezirk (NF) ruft durch den Vorsitzenden Bruno Barth und seinem Stellvertreter Bernd Krott unterstützt vom Vorsitzenden des NABU-Aachen-Stadt, Claus Mayr, dazu auf, diese Aktion zu unterstützen. Unterschriftenlisten liegen ab sofort im NF-Haus in Merkstein, Comeniusstraße 9, aus. Dort kann man am Rande von Veranstaltungen oder zu den Öffnungszeiten z.B. immer sonntags ab 15 Uhr unterschreiben. Listen können auch angefordert werden unter bruno.barth@naturfreunde-nordeifel.de. Auch online sind Unterschriften möglich – z.B. auf den Internetseiten vom Umweltinstitut München e.V. , dem BUND oder direkt bei der Europäischen Bürgerinitiative STOP GLYPHOSAT.

Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Es geht bei der Unterschriftenaktion darum, ob Glyphosat weiter auf Felder und Äcker gespritzt werden darf. 2017 wird die EU-Kommission eine endgültige Entscheidung dazu treffen. 582.000 Unterschriften gegen die weitere Verwendung von Glyphosat sind insgesamt bisher zusammen gekommen. 1 Mio Unterschriften müssen es werden, damit die EU-Kommission sich damit auseinandersetzen muss.

Grüne Dächer – Glückliche Bienen

Wir NaturFreunde haben uns in den letzten beiden Jahren intensiv mit dem „Thema Bienen“ beschäftigt, haben einen Hobbyimker besucht, eine Veranstaltung zum Thema „Faire und regionale Landwirtschaft“ veranstaltet, haben Unterschriften gegen die Verwendung bestimmter sogenannte „Unkrautvernichtungsmittel“ gesammelt und sie der Firma Bayer gesandt. Am Samstag, den 20. Mai 2017, führen wir in Kooperation mit der VHS Nordkreis Aachen um 10.30 Uhr einen Besuch beim „Bienenzuchtverein“ von Hobbyimkern in der Kleingartenanlage Alsdorf-Ost durch.

Zur Thematik „Grüne Dächer – glückliche Bienen“ veröffentlichen wir einen interessanten Gastbeitrag:Weiterlesen

Authentische Geschichte einer erfolgreichen Integration

„Es war am Anfang schwer. Ich konnte kein Wort Deutsch, ich war in einem Auffanglager und alles war für mich neu. Inzwischen habe ich hier meine Heimat gefunden, ohne dass ich meine Herkunft aus Polen verleugne“, so die zentrale Aussage von Therese Jonek als Referentin bei der Veranstaltung der NaturFreunde (NF) in Merkstein.

Mit der aus Oppeln stammende sog. „Spätaussiedlerin“ setzten die NF ihre Reihe fort, in der Personen ihre „authentische Geschichte einer erfolgreichen Integration“ erzählen und diskutieren.Weiterlesen

Braunkohletagebau Hambacher Forst

Foto Braunkohletagebau, pixabay.com
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Die Diskussion um den Braunkohletagebau rund um den Hambacher Forst gibt es seit vielen Jahren. Es gibt verhärtete Fronten (RWE – Braunkohlegegner), es gibt Gewalt und es gibt eine „Grauzone“ zwischen dem friedlichen Protest gegen den Braunkohletagebau und gewaltbereiten Aktionen.

Wir möchten als NF-Bezirk öffentlich dazu Position beziehen:

  1. Der Braunkohletagebau ist aus Umwelt- und Klimaschutzgründen eine auslaufende Form der Energiegewinnung. Der Ausstieg aus dem Tagebau muss schnell, schrittweise und sozialverträglich erfolgen. Dabei sollte so viel wie möglich vom noch bestehenden Rest des Hambacher – Forstes erhalten bleiben.
  2. Der Ausstieg sollte im friedlichen Dialog aller am Prozess Beteiligten unter Achtung und Wahrung bestehender Gesetze und Regeln erfolgen. Friedliche Proteste gegen den Tagebau gehören zur Meinungsfreiheit und finden unsere ausdrückliche Unterstützung.
  3.  Wir distanzieren uns aber von gewalttätigen Handlungen unter dem Deckmantel des „zivilen Ungehorsams“. Selbst ernannte „Umwelt-Aktivisten“ von „überall her“ wie die von „Ende Gelände“ haben für August „Aktionen“ im Tagebau geplant. Nach den Ankündigungen sollen diese wieder vermummt und ihre Identität verschleiernd mit allen Mitteln durchgeführt werden. Damit setzen sich diese Personen selbst ins Unrecht und wirken letztlich kontraproduktiv.