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Planung „Projekt WasserWege“: Umsetzung im Frühjahr 2019

Großes Thema bei der Bezirkskonferenz war das zweijährige „Projekt WasserWege“ des NF-Landesverbands NRW. Nach der Eröffnung des ersten „WasserWegs“ am Unterbacher See in Düsseldorf im August stehen nun die Ortsgruppe Eschweiler und die Ortsgruppe Herzogenrath-Merkstein in den Startlöchern. In Eschweiler ist die offizielle Eröffnung am 31. März 2019, in Herzogenrath am 19. Mai 2019 vorgesehen.Weiterlesen

Bezirkswanderung NaturFreunde durch den Aachener Wald

„Herrliches sonniges Herbstwetter, mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine sehr schöne Streckenführung“: Äußerst zufrieden zeigte sich der Bezirkvorsitzende der NaturFreunde (NF), Bruno Barth, über die diesjährige Bezirkswanderung. Organisiert von der Aachener-Ortsgruppe der NF hatte der Wanderleiter Heiner Maurer eine ca. 10km lange Rundwanderstrecke ausgesucht. Vom Startpunkt Hangeweiher ging es in den Aachener Wald, wobei Heiner Maurer unterwegs an vielen Punkten fachkundige Erklärungen gab, u.a. zu geschichtlichen Ereignissen im deutsch-belgischen Grenzgebiet. Neben z.T. idyllischen Wegen gab es Stellen mit einer phantastischen Aussicht auf Aachen bis weit in den Nordkreis hinein. Knapp 3 Stunden dauerte die Wanderung. Zum Schluss gab es viele Lob von allen Seiten!

Antrag an die NF-Landesversammlung zu Artenschutz, Insektenvielfalt, Bienensterben

Folgenden Antrag stellt der NaturFreunde Bezirk Nordeifel an die Landesversammlung der Naturfreunde NRW am 17. November 2018:

Antrag an die NF-Landesversammlung zu Artenschutz, Insektenvielfalt, Bienensterben

Artenschutz, Insektenvielfalt, Bienensterben werden öffentlich intensiv diskutiert. Fachleute sind sich einig: Das Ganze hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Die Biomasse der Fluginsekten in Deutschland ist seit 1989 um 80% zurückgegangen; die Zahl der Arten ist ebenso gesunken. Ursachen sind u.a. die Zerstörung von Lebensräumen ebenso wie der Einsatz von Insektiziden. Es geht letztlich nicht „nur“ um Bienen, Schmetterlinge usw., sondern der Rückgang blütenstäubender Insekten wirkt sich auf unsere Nahrungsmittel aus. D.h. es ist höchste Zeit zu handeln und gegenzusteuern!Weiterlesen

Positionierung zum Hambacher Forst

Die Diskussion um den Braunkohletagebau rund um den Hambacher Forst gibt es seit vielen Jahren. Es gibt verhärtete Fronten (RWE – Braunkohlegegner), es gibt Gewalt und es gibt eine „Grauzone“ zwischen dem friedlichen Protest gegen den Braunkohleabbau und die weitere Rodung des Restwalds und gewaltbereiten Aktionen. Dies zeigt sich gerade aktuell an den Auseinandersetzungen zur Räumung der illegal errichteten „Baumhäuser“.

Der NF-Bezirk meint dazu:

  1. Der Braunkohletagebau ist aus Umwelt- und Klimaschutzgründen eine auslaufende Form der Energiegewinnung. Der Ausstieg aus dem Tagebau muss schnell, schrittweise und sozialverträglich erfolgen. Dabei sollte so viel wie möglich vom noch bestehenden Rest des Hambacher Forstes erhalten bleiben.
  2. Der Ausstieg sollte im friedlichen Dialog aller am Prozess Beteiligten unter Achtung und Wahrung bestehender Gesetze und Regeln erfolgen. Friedliche Proteste gegen den Tagebau – wie für den Oktober geplant – gehören zur Meinungsfreiheit.
  3. Wir distanzieren uns von gewalttätigen Handlungen unter dem Deckmantel des „zivilen Ungehorsams“. Angriffe auf Polizisten und RWE-Mitarbeiter, körperliche Gewalt, Sachbeschädigungen, Identität verschleiernde Vermummung von Protestierenden u.ä. werden von uns ebenso abgelehnt wie Gewalt tolerierende Positionen.
  4. Die derzeitige Räumung der „Baumhäuser“ veranlasst von der Landesregierung NRW erfolgt ohne Not und ist nicht nachvollziehbar. Hier hätte man das Ergebnis der Kohlekommission Ende des Jahres abwarten können.

Bruno Barth
(NF-Bezirksvorsitzender)

Bernd Krott
(NF-Stellv. Bezirksvorsitzender)

18. September 2018

Gelungener Aktionsnachmittag im Familienzentrum „Der kleine Prinz“ in Dürwiß

Nach Einschätzung der Leiterin des Familienzentrums „Der kleine Prinz“ in Dürwiß und der Organisatoren Bruno Barth (Vorsitzender NF-Bezirk) und Hans-Peter Göbbels (Vorsitzender AWO- Kreis-Aachen) war dies ein gelungener Aktionsnachmittag zur Abfallvermeidung! Dies konnte der ebenfalls anwesende NF-Vorsitzende der Ortsgruppe Eschweiler, Leo Gehlen, nur bestätigen.

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Sonnenwendfeier in Eschweiler

 

Sehr gut organisiert von der Ortsgruppe (OG) Eschweiler fand die Bezirks-
Sonnenwendfeier der NaturFreunde (NF) in diesem Jahr in/an der Grillhütte in
Dürwiß statt.

Neben den bei einem Sommerfest üblichen Heiß- und Kaltgetränken, Kaffee und
Kuchen gab es kurze Ansprachen von Leo Gehlen (Landesvorsitzender der NF-NRW
und OG-Vorsitzender Eschweiler) und Bruno Barth (Bezirksvorsitzender der NF).Weiterlesen

Stopp Tihange und Doel!

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Wir NaturFreunde unterstützen die „Petition an die belgische Atomaufsichtsbehörde (FANC): Stoppen Sie Tihange 2 und Doel 3!“

Seit dem 12. Mai liegen Unterschriftenlisten (siehe Anhang) für diese Petition im NF-Haus in Merkstein, Comeniusstraße 9, bis Ende Juni aus. Außerdem werden wir beim „Burgfest“ in Herzogenrath am 3. Juni mit einem Infostand vertreten sein. Dort wollen wir u.a. auch Unterschriften für die Petition sammeln.  Die unterschriebenen Listen werden abschließend an die „Initiative Drei Rosen e.V.“ in Aachen geschickt.

Man kann sich die Unterschriftenlisten auch ausdrucken und selber tätig werden oder online unterschreiben. Ziel ist es, bis Ende Juni ½ Mill. Unterschriften zusammen zu bekommen.

„Aktionsprogramm Insektenschutz“ – NaturFreunde fordern: Vor Ort endlich anfangen!

„Dem theoretischen Wissen muss endlich praktisches Handeln folgen!“ Unbestritten gibt es einen dramatischen Rückgang der Insektenpopulation. Klar ist auch, dass Insekten für den Fortbestand unseres Ökosystems ebenso unverzichtbar sind wie für unsere Ernährung.

Aktionsprogramm Insektenschutz
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Auf Bundesebene haben sich 39 Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen zusammengetan und innerhalb eines „Aktionsprogramms Insektenschutz“ 6 konkrete Forderungen gestellt, um die Lebensbedingungen der heimischen Insekten nachweisbar zu verbessern. Die Forderungen reichen von der Reduzierung der Pestizidanwendung, der Förderung der Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft, der Abkehr von der Überdünnung landwirtschaftlicher Nutzflächen, Initiieren von „Schutzgebieten“, der insektenfreundlichen Gestaltung von öffentlichen Grünflächen bis hin zu umweltpädagogischen Angeboten für Schulen und KiTas.Weiterlesen

NF-Bezirkskonferenz: Neuwahl der Bezirksleitung

Bruno Barth von den NaturFreunden (NF) Herzogenrath-Merkstein bleibt an der Spitze, Bernd Krott aus Aachen sein Stellvertreter. Das ist das Ergebnis der Wahl auf der Bezirkskonferenz Nordeifel im NF-Haus in Merkstein. Thomas Leßner aus Eschweiler wurde als Kassierer ebenfalls wiedergewählt. Neu im Team des „Geschäftsführenden Vorstands“ ist Frank Ortmanns (Herzogenrath-Merkstein), der die Position des Schriftführers übernimmt.Weiterlesen

NaturFreunde im Tagebau Hambach

„Eine sehr interessante und lehrreiche Exkursion“, so das Fazit der NaturFreunde (NF) nach einer Befahrung vor Ort durch den Tagebau Hambach.

Zusammen mit dem NF-Landesvorsitzenden Leo Gehlen und dem NF-Bezirksvorsitzenden Bruno Barth ließen sich 21 Mitglieder von Dr. Harald Marx und Gregor Eßer von RWE in einer mehrstündigen Fahrt durch das 45 qkm große Gelände die Bedeutung und zukünftige Entwicklung der Braunkohle erklären. Vorgestellt wurde ein Fahrplan, der einen Rückgang der Braunkohleverstromung und damit auch der CO-Emissionen um 40-50% bis 2030 vorsieht und damit im Einklang mit den nationalen und europäischen Klimaschutzzielen steht.

Bei der Befahrung ging es um den gesamten „Spannungsbogen“: Vom Freimachen der Fläche bis zur Rekultivierung der Teile, die ausgekohlt worden sind.

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